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Dawit Garedscha: Georgisches Höhlenkloster

In den Bergen, im Osten Georgiens, befindet sich das älteste Kloster des Landes: Dawit Garedscha.

Das Dawit Garedscha Kloster ist ein georgisch-orthodoxes Kloster. Ein Teil des Klosters befindet sich in menschengemachten Höhlen. Das Kloster ist Teil eines Klosterkomplex, von dem sich Teile im heutigen Aserbaidschan befinden. Das Dawit Garedscha Kloster steht auch auf der Vorschlagsliste zum UNESCO Weltkulturerbe.
 

Dawit Garedscha Geschichte

Das Kloster wurde im 6. Jahrhundert erbaut mit dem Ziel, das Christentum in Georgien zu stärken. Ursprünglich bestand der Klosterkomplex aus mehreren kleineren Klöstern und Einsiedlern, die sich aber zu einem Komplex zusammenfanden. Durch verschiedene Eroberungen des Landes verfiel der Klosterkomplex langsam, bis nur noch wenige Mönche dort lebten. Die Mönche betrieben Viehwirtschaft. Mit Wasser versorgt wurden sie durch ein System aus Gräben und Zwischenzysternen, die das Regenwasser in der Umgebung auffingen. Der Klosterkomplex bestand aus 13 bis 15 Klöstern.
 

Dawit Garedscha heute

Auch heute leben im Kloster noch Mönche in Gemeinschaft und gehen ihrem Glauben nach. Sie kümmern sich auch um die Instandhaltung des Klosters und die Touristen und Pilger. Vom Kloster aus können Interessierte zu Fuß die vielen Höhlen besichtigen. Manche der Höhlen liegen nicht mehr in Georgien, sondern schon in Aserbaidschan. Deshalb kann es sein, dass Touristen den georgischen Grenzsoldaten begegnen.

Im Kloster gibt es heute ein Besucherzentrum, einen Andenkenladen und Parklätze. Das Kloster ist moderner geworden.

Dawit Garedscha Malereien

Im Kloster und in den Höhlen wurden Freskomalereien gefunden. Manche davon zeigen wichtige Menschen der georgischen Geschichte, etwa Dawit IV. der Erbauer, Königin Tamar, Demetre I. und Georgi III. Manche dieser Malereien sind die einzigen noch vorhandenen Abbildungen dieser Herrscher.

  • Dawit IV. der Erbauer

Er war ein georgischer König, der zwischen 1110 und 1122 gegen die Türken kämpfte, Georgien von ihnen zurückgewann und die Grenzen des Landes erweiterte.

  • Königin Tamar

Königin Tamar herrschte über Georgien während der Blütezeit des Landes, als es auf dem Höhepunkt seiner Macht war. Sie war eine Urenkelin von Dawit IV. Während Ihrer Herrschaft führte sie Elemente von Bürgerrechten, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in ihren Herrschaftsstil ein.

  • Demetre I.

Georgischer König und Poet.

  • Georgi III.

Georgischer König. Er führte erfolgreich Kriege und gewann Land für Georgien. Er herrschte bis zum Einfall der Mongolen.


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