
Ätna – größter aktiver Vulkan Europas
Der Vulkan Ätna ist mit etwa 3.350 Metern Höhe der höchste aktive Vulkan Europas und das Wahrzeichen Siziliens. Eine Übersicht und Besichtigungsmöglichkeiten.
Die schwarzgraue Lavalandschaft des Ätna lässt einen fast glauben, man sei auf einem anderen Planeten. Dem Mond, zum Beispiel. Hier und da ist das schwarzgrau durchzogen von Gelb- und Rottönen und je weiter man sich dem Fuß des Berges nähert, desto grüner wird die Landschaft.
Schon Johann Wolfgang von Goethe konnte der Anziehungskraft des Ätna nicht widerstehen. Anfang Mai im Jahr 1787 bestieg Goethe den Ätna bis zum Monte Rosso, ein höherer Aufstieg wäre zu gefährlich gewesen, denn um diese Jahreszeit lag noch zu viel Schnee. Goethe berichtete von Stürmen bei seinem Aufstieg und über seine Sorge, erst sein Hut und danach er selbst könnten in den Krater getrieben werden.
Der Ätna besitzt vier Gipfelkrater, den Hauptkrater, den danebenliegenden Bocca-Nuova-Krater und die etwas Abseits liegenden Nordost- und Südostkrater. Bei Ausbrüchen tritt die Lava jedoch meist nicht aus den Gipfelkratern sondern aus Nebenkratern an den Flanken des Bergkegels aus. Im Laufe der Jahre bildeten sich so etwa 400 Nebenkrater.
- UNESCO-Welterbe Ätna? Seit 2013 steht der Vulkan in der Liste der UNESCO-Welterbe.

Ätna: Besichtigungen
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Berg Italiens zu besichtigen. Es empfiehlt sich aber immer, sich mit einem Führer auf den Berg zu wagen, der den Vulkan gut kennt. Denn das Wetter kann sich jederzeit plötzlich ändern. Unerwartet auftretender Nebel, Wind und Regen sind nicht selten. Außerdem sammeln sich um manche Krater giftige Gase und es ist einfach, in der Lava- und Aschelandschaft schnell die Orientierung zu verlieren.
1. Wanderungen
Es gibt geführte Wandertouren mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden. Wanderer sollten gute Ausrüstung, geeignete Wanderschuhe, Proviant und warme Kleidung dabei haben, da es trotz Sommerhitze am Strand auf dem Ätna kalt werden kann. Wanderungen sollten am besten mit einem erfahrenen Führer durchgeführt werden.
2. Seilbahn
Eine Seilbahn läuft bis auf eine Höhe von 2.500 Metern. Von der Station aus kann man mit einem Führer die Gipfellandschaft des Ätna erkunden, oder an Ort und Stelle die fantastische Aussicht auf die Insel und das Meer genießen. Wandern ohne einen Guide ist auf dieser Höhe nicht erlaubt.
3. Zugreise
Die letzte Schmalspurbahn der Insel fährt in einem Bogen um den Ätna. Die Fahrtstrecke von etwas mehr als 110 Kilometern wird in etwa drei Stunden zurückgelegt. Die Zugreise führt vorbei an Städten, Pistazien- und Opuntienfeldern, Flächen mit Lavastein, Obstplantagen und Weinbergen. Der Zug hält in mehreren Städten um den Ätna.
Lavatunnel: Grotta di Lamponi
Die „Himbeerhöhle“ ist eine der längsten Lavahöhlen des Ätna. Diese Tunnel entstehen, wenn ein Lavastrom von außen abkühlt, im Inneren aber weiter fließt. Auch diese Höhle sollte man zur Sicherheit mit einem Guide besuchen. Ihren Namen erhielt die Himbeerhöhle, weil um ihren Eingang herum Himbeersträucher wachsen.
Mehr lesen:
- Berg Nebo – kleiner Berg mit großer Geschichte
- Hagar Qim und die „Venus von Malta“
- Wadi Mujib – der „Grand Canyon Jordaniens“
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