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Basilika in Aqaba
Die Basilika in Aqaba – die älteste Kirche, die beim Bau schon als solche gedacht war.

Die ältesten Kirchen der Welt – Basilika in Aqaba

Basilika in Aqaba – die älteste Kirche, die von Anfang an als solche gedacht war. Ein besonderer Reisetipp von Nahost-Reiseexperte Diesenhaus Ram.

Archäologen datieren den Bau der Basilika in Aqaba auf etwa 293 bis 303 nach Christus. Das ist erstaunlich, denn zu dieser Zeit war das Christentum im Römischen Reich verboten, eine Verfolgung der Gläubigen fand jedoch noch nicht statt. Die Basilika in Aqaba ist sogar noch älter als die Kirche der Heiligen Grabstätte in Jerusalem und die Kirche der Geburt Christi in Bethlehem. 

Basilika in Aqaba

Gebaut wurde die Kirche in Aqaba in Form einer großen, nach Osten gerichteten Basilika mit einem Altarlettner, einem angrenzenden Friedhof, einer Apsis und Seitenschiffen. Bei den Ausgrabungen wurden unter dem Sand bis zu viereinhalb Meter hohe Mauern entdeckt, eine große Menge an zerbrochenen Gläsern von Öllampen und eine mit Münzen gefüllt Kollektendose.

Frühchristlicher Glaube im Nahen Osten

Obwohl das Christentum verboten war, wurden die Gläubigen nicht aktiv verfolgt. Manchen war es sogar möglich, öffentlich Kirchen zu errichten. So wie die Basilika von Aqaba. Diese Kirchen wurden meist zur Regierungszeit von Kaiser Alexander Severus, also zwischen 222 und 235, gebaut, denn der Kaiser galt als Christenfreund und verehrte auch eine Christus-Statue – neben Statuen von Abraham, Orpheus und vergöttlichten Imperatoren.

Zur Zeit der großen Christenverfolgung mussten die Gläubigen die Basilika in Aqaba aufgeben. Sie wurde später zwischen den Jahren 313 und 330 nach Christus jedoch wieder repariert und erstrahlte in neuem Glanz. 363 zerstörte ein großes Erdbeben die Basilika von Aqaba und Wüstensand bedeckt über die Jahre ihre Mauern. Dieser Schutzschicht aus Sand ist es zu verdanken, dass die Gebäudeteile der Basilika in Aqaba heute noch gut erhalten sind.

Archäologen vermuten eine Krypta unter der Basilika, in der ein Märtyrerschrein der diokletianischen Christenverfolgung sein soll. Die diokletianische Christenverfolgung war die letzte, aber schlimmste der Christenverfolgungen im Nahen Osten. Im Jahr 303 nach Christus erließen die damaligen römischen Kaiser Diokletian, Maximian, Galerius und Constantius Gesetze, nach denen jeder Bewohner des Reichs den römischen Göttern zu opfern hatte, sämtliche Rechte der Christen wurden widerrufen. Wer sich weigerte, den Göttern zu opfern, bekennender Christ war oder bei der Ausübung christlicher Praktiken erwischt wurde, den drohte Folter und Hinrichtung. Manche Gebiete praktizierten sehr blutige und grausame Folterungen und Hinrichtungen, andere schickten die Christen in Bergwerke, was allerdings ebenfalls einem Todesurteil gleichkam.

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