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Tel Dan Naturreservat
Viele Besucher in Tel Dan nutzen die Möglichkeit, eine Wanderung mit einem erfrischenden Bad zu verknüpfen.

Tel Dan – grünes Paradies in Israel

Ein grünes Paradies im Nahen Osten und der größte und wichtigste Zufluss des Jordans.

Wasser fließt zwischen den Steinen des Pfades entlang. Sonnenstrahlen bringen die Blätter der Pflanzen ringsum zum Leuchten und in der Hitze lädt der schattige Platz unter einem Pistazienbaum zum Verweilen ein. Willkommen in Tel Dan.

Der Dan ist ein Fluss, um genau zu sein, der größte und wichtigste Zufluss des Jordans und mit einer Schüttung von 240 Millionen Kubikmetern die ergiebigste Quelle im Nahen Osten. Die Quellen des Flusses sind überall verteilt in Tel Dan, dem Naturschutzreservat. Trotzdem ist das Quellgebiet an sich relativ klein. 

Der Dan bezieht fast sein gesamtes Wasser aus Tiefenquellen. Entsprechend kalt ist es auch – 14,5 Grad. Eine echte Erfrischung an heißen Sommertagen. Und so nutzen viele Besucher in Tel Dan die Möglichkeit, eine Wanderung mit einem erfrischenden Bad zu verknüpfen. Vor allem vielen Familien kann man hier begegnen. Durch die natürliche Filterung der Steinschichten hat das aus dem Boden in Tel Dan hervortretende Wasser eine hohe Qualität und Reinheit. 

Fluss Dan, Quellen in Israel
Der „Pooh Bear“-Baumstumpf im Tel Dan Nationalpark

Tel Dan Naturreservat

Zum Naturreservat Tel Dan gehört auch ein 20 Meter hoher Siedlungshügel. Die Stadt soll von der frühen kanaanitischen bis in die römische Zeit bewohnt worden sein. Die gut erhaltenen Ruinen können besichtigt werden. 

Zirka 2700 vor Christus entstand in Tel Dan die erste Siedlung, kanaanitische Stämme machten den Ort zu ihrer Heimat und nannten ihre Stadt Lajisch. Später wurde Lajisch – Tel Dan – vom israelitischen Stamm Dan erobert und nach der Spaltung des salomonischen Reichs von König Jerobeam zur Kultstätte ernannt – als Alternativort zum Tempel in Jerusalem. Bis in die hellenistische Zeit war Tel Dan bewohnt. In der Zeit der römischen Besatzung verließen ihre Bewohner jedoch die Stadt. Sie geriet in Vergessenheit, bis sie 1838 vom protestantischen Theologen und Forscher Edward Robinson wiederentdeckt und als biblische Stadt Tel Dan erkannt wurde.

1966 sorgte ein Archäologen-Team unter der Leitung von Professor Avraham Biran für eine kleine Sensation: Sie legten in Tel Dan einen gepflasterten öffentlichen Platz frei. 27 Jahre später machten Archäologen erneut eine große Entdeckung. Sie fanden einen schwarzen Basaltblock, der die sogenannte „Tel-Dan-Inschrift“ trägt. Diese Inschrift wird auch „Haus-Davids-Inschrift“ genannt und ist ein Text in aramäischer Sprache zur Erinnerung des Sieges eines aramäischen Königs über Israel und Juda.

Im Jahr 1974 wurde das Gebiet nach dreijährigem Rechtstreit zum Naturschutzgebiet erklärt.

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