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Faszinierende Wüstenlandschaften: Der Negev in Israel

Mit 12.000 Quadratkilometern macht der Negev mehr als die Hälfte Israels aus – und bietet Touristen eine Vielzahl an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Wir stellen hier drei davon vor.

Wussten Sie, dass trotz der Größe des Negevs nur rund zehn Prozent der israelischen Bevölkerung in der Wüste leben? Trotzdem zieht es die Menschen zum Negev und sei es nur, um die Wüste für eine begrenzte Zeit auf sich wirken zu lassen und sie zu erleben. Denn der Negev hat viel zu bieten. Und das nicht nur Besuchern.

Schon seit seiner Gründung war es ein wichtiges Ziel Israels, den Negev „zum Blühen zu bringen“, also die Wüste wo möglich landwirtschaftlich nutzen zu können. Schon Israels erster Ministerpräsident, David Ben-Gurion verfolgte diesen Traum. Und es gelang: Israel ist heute ganz vorne dabei, wenn es um den Ackerbau in der Wüste geht. Etwa 2000 Gewächshäuser stehen im Negev. Dort reifen Obst und Gemüse, die auch nach Europa exportiert werden. Das Vorgehen Israels in der „Bewässerung“ des Negevs hat außerdem dazu geführt, dass sich die Wüste einige Kilometer nach hinten verschoben hat.

Wüste Negev 3 Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten

Ein anderer Weg, um die Wüste Negev „in Grün“ zu sehen, ist es, sie im Frühjahr oder im Winter zu besuchen. Dank der Regefälle füllen sich die Wadis mit Wasser und in der Wüste erblühen die Blumen.

  • Aktivitäts-Tipp: Eine Wüstenwanderung ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Am sichersten ist die Wanderung mit einem ortskundigen Guide, zumindest aber sollte man sich vor Ort über die Wetterverhältnisse und etwaige Gefahren informieren. Außerdem auf keinen Fall vergessen: Wasser, Sonnenschutz und (zur Sicherheit) nochmal Wasser.

Glückliche Wanderer können im Negev Tiere beobachten. Im Negev leben unter anderem Adler, Wölfe, nubische Steinböcke, Füchse, Hyänen, Stachelschweine, Dachse und Schakale. Auch Schafherden und Kamelen kann man im Negev begegnen.

1. Tel Be´er Sheva

Der antike Siedlungshügel liegt in der Nähe der Stadt Be´er Sheva, die auch die Hauptstadt der Wüste Negev genannt wird. Neben dem Siedlungshügel wurde eine Stadt aus dem etwa 10. Jahrhundert vor Christus entdeckt. Das Tel ist eine wichtige Entdeckung für Bibelforscher und für Studien zur Städteplanung zur biblischen Zeit. Seit 2005 steht der Siedlungshügel auf der Liste der UNESCO Weltkulturerben.

2. Makthesh Ramon Krater

Der Makthesh Ramon Krater ist der größte Erosionskrater der Negev-Wüste. Er misst etwa 40 Kilometer, ist zwischen zwei und zehn Kilometern breit, 500 Meter tief und etwa 220 Millionen Jahre alt. Der Makhtesh Ramon Krater ist ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet. Er entstand, anders als die meisten Krater der Welt, nicht durch vulkanische Aktivitäten oder Meteorit-Einschläge, sondern durch Wind und Wasser – Erosionsprozesse haben die Landschaft geformt.

Zu den Sehenswürdigkeiten im Krater gehören urzeitliche Vulkankegel, versteinerte Baumstämme und Korallenriffe, Fossilien, vielfarbige Sandschichten – und bei Nacht ein unglaublicher Blick in den Sternenhimmel.

3. Timna-Park

Hier findet man das Tal der versteinerten Bäume, Felsen, die mitten in der Wüste wie mächtige Säulen in den strahlend blauen Himmel ragen und einen riesigen Pilz, dessen roter Sandstein im Licht der Sonne zu glühen scheint: Der Timna Park im Negev verzaubert mit märchenhaften Felsformationen.

Im Timna Park kommen nicht nur Naturliebhaber und Hobby-Archäologen auf ihre Kosten, denn der Park bietet viel Spaß- und Freizeitpotenzial für die ganze Familie – dazu gehören kleinere Klettertouren und eine Tretboot-Mietstation auf einem künstlichen See mitten in der Wüste.


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Lese-Tipps:


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