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Westmauer, Klagemauer, HaKotel
Menschen aller Religionen und aller Glaubensrichtungen dürfen die Westmauer besuchen.

Westmauer in Jerusalem – Überreste eines Heiligtums

Wussten Sie das schon über die Westmauer in Jerusalem? Spannende Hintergründe und Fakten zur Klagemauer. Von Israel-Spezialist Diesenhaus Ram.

Die 48 Meter lange und 18 Meter hohe Mauer gilt als wichtiges Symbol für den ewigen Bund, den Gott laut der Bibel mit seinem jüdischen Volk geschlossen hat. Tatsächlich war das imposante Bauwerk die Westmauer (daher auch der Name) der rund 70 Jahre nach Christi Geburt zerstörten zweiten Jerusalemer Tempelanlage.

Westmauer des Tempels in Jerusalem Israel

Bis etwa 70 Jahre nach Christus, als die Römer den Tempel plünderten, zerstörten und anzündeten, hatte die Westmauer keine eigene religiöse Bedeutung, sondern war lediglich ein Teil der Tempel-Ummauerung. Das änderte sich erst nachdem die Westmauer als letzter Überrest des einst beindruckenden zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem übrigblieb.


Westmauer oder Klagemauer?

Der Begriff Klagemauer wird üblicherweise nur von Nichtjuden verwendet. Juden bezeichnen die Mauer als Westmauer oder HaKotel, das hebräische Wort für „die Mauer“. Der Begriff Klagemauer vermittelt eine falsche Vorstellung der Bedeutung dieses Ortes als Gebetsstätte. 

Westmauer in Israel – Ort des Gebets

Denn vor der Mauer wird keineswegs nur „geklagt“, sondern viel öfter auch gefeiert, laut gelacht, gesungen und getanzt. Zahlreiche jüdische Familienfeste finden hier statt. Vor allem an hohen jüdischen Feiertagen versammeln sich auf dem großen Platz vor der Westmauer tausende Gläubige, um gemeinsam Gott zu preisen.

Klagemauer besuchen
Es ist Tradition bei Touristen und Gläubigen, dass kleine und große Zettel mit Hoffnungen und Wünschen in die Ritzen der Mauer gesteckt werden.

Westmauer besuchen

Der Zugang zur Westmauer ist nur durch Sicherheitskontrollen zum Schutz aller Besucher möglich. Menschen aller Religionen und aller Glaubensrichtungen dürfen die Westmauer besuchen, jedoch sollte die Heiligkeit des Ortes für die Gläubigen beachtet und respektiert werden. Das heißt für alle Besucher: Keine zu freizügige Kleidung, auch wenn es vielleicht 40 Grad im Schatten hat. Schultern, Ellenbogen und Knie müssen bedeckt bleiben. Männer müssen beim Besuch der Westmauer eine Kopfbedeckung tragen, dafür liegen extra Kippas aus. Alternativ können Männer einen Hut oder etwas Hutähnliches tragen.

Der Zugang zur Klagemauer ist rund um die Uhr und kostenlos möglich. Vor der Mauer gibt es einen zirka 30 Meter breiten Vorplatz, auf dem die Gläubigen direkt bis an den Hauptteil der Mauer gehen können. Die Bereiche für Männer und Frauen trennt ein Sichtschutz. 

Noch vor den Sicherheitskontrollen am Eingang der Klagemauer findet sich der Zugang zu einem kleinen Bereich an der Westmauer, an dem Männer und Frauen zusammen beten können.

 

Westmauer – Zettel und Mauerputz

Es ist Tradition bei Touristen und Gläubigen, dass kleine und große Zettel mit Hoffnungen, Wünschen, Sorgen, Nöten und Ängsten in die Ritzen der Mauer gesteckt werden. Doch für so viele Zettel reichen die Mauerritzen schnell nicht mehr aus. Vor Pessach wird deshalb die Westmauer gereinigt. Dann werden tausende Gebetszettel aus den Ritzen entfernt. Dies geschieht in großer Ehrfurcht und mit feierlichen Zeremonien unter Aufsicht des Westmauer-Rabbiners. Die Gebetszettel werden anschließend auf den Ölberg gebracht und dort beerdigt.

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