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Neues Ausflugsziel in Israel: Längste Hängebrücke des Landes

Im August 2023 wurde in Israel eine neue Sehenswürdigkeit fertiggestellt: Eine 202 Meter lange Hängebrücke, die längste Hängebrücke im Land. Wo sich die Hängebrücke befindet und welche Sehenswürdigkeiten es in der Nähe gibt erfahren Sie hier.

Doch zunächst einmal einen Gedanken an den „Verlierer“ der ganzen Geschichte: Die 80 Meter lange Hängebrücke im Nachal HaBesor, die bis vor kurzem noch die längste Hängebrücke in Israel war. Denn leider gibt es selten Gewinner ohne Verlierer. Trotzdem lohnt sich ein Besuch der Hängebrücke noch immer, denn sie befindet sich in einem schönen Wandergebiet.

Aber zurück zum „Gewinner“: Der Hängebrücke, die den Berg Zion mit dem Ben-Hinnom-Tal verbindet. Zwischen 6 Uhr und 22 Uhr können Fußgänger kostenlos die Brücke nutzen, um vom beliebten Wandergebiet in die ebenso beliebte Altstadt und zu anderen auf dem Berg Zion liegenden Sehenswürdigkeiten zu kommen. Kinder unter 14 Jahren dürfen die Brücke aber nur in Begleitung eines Erwachsenen begehen.

Neun Monate dauerte es, bis dieses spezielle „Kind“ auf der Welt war. Umgerechnet kostete die Hängebrücke etwa fünf Millionen Euro, es wird erwartet, dass sie schnell zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen und Einheimische zugleich wird.


Sehenswürdigkeiten Berg Zion

1. Grab König Davids

Das Grab des großen biblischen Königs befindet sich vor dem Zionstor in einer alten unterirdischen Kreuzfahrerkirche. In der Mitte des Raumes liegt das Grab, welches von einem Schleier umhüllt ist. Hinter dem Grab gibt eine Nische in der Wand den Blick auf den Tempelberg frei. Der Zugang für Männer und Frauen ist getrennt.

2. Raum des letzten Abendmahls

Dieser Raum befindet sich über dem Grab König Davids in einem weiteren Teil des alten Kreuzfahrergebäudes. Hier soll Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern gefeiert haben. Im Raum stehen beeindruckende Marmorsäulen aus dem 12. Jahrhundert, es gibt eine Darstellung, welche einen Vogel mit zwei jüngeren Vögeln zeigen, die ihm das Herz auspicken. Diese Darstellung soll Opferbereitschaft symbolisieren. Zeitweise wurde der Raum im 16. Jahrhundert als Moschee genutzt, was unter anderem ein Fenster mit arabischen Koranversen beweist.

3. Dormitio-Abtei

Das Grundstück, auf dem die Benediktinerabtei steht, wurde 1898 von Kaiser Wilhelm II gekauft, der es dem Deutschen Verein vom Heiligen Lande überließ. Am 7. Oktober 1900 wurde der Grundstein für die Abtei gelegt, die am 10. April 1910 geweiht wurde. Ein Teil der Abtei sind unter anderem eine Krypta, eine Apsis, ein Bodenmosaik und vier Glocken.

4. Jerusalemer Altstadt

Durch das Zionstor gelangt man in die Altstadt Jerusalems, wo man über die Märkte in den verschiedenen Vierteln schlendern kann und weitere Sehenswürdigkeiten erreicht.

5. Grab von Oskar Schindler

Das Grab des Gerechten unter den Völkern lässt sich auch über die Hängebrücke erreichen. Während des Holocausts rettete Oskar Schindler 1.200 jüdischen Menschen das Leben. Für diese Taten verlieh im Yad Vashem 1993 den Titel „Gerechter unter den Völkern“. Am 9. Oktober 1974 verstarb Oskar Schindler durch Leberversagen. Heute ist er auf dem römisch-katholischen Franziskaner-Friedhof auf dem Berg Zion begraben.

Haben Sie noch Fragen zu Sehenswürdigkeiten in Israel? Kontaktieren Sie uns einfach, wir beraten Sie gerne.

Unser Experten-Tipp: Besuchen Sie die Hängebrücke und den Berg Zion im Zuge unserer klassischen Israelrundreise.
 

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