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Fluss Jordan in Israel: Eine Übersicht und fünf Sehenswürdigkeiten

Der Fluss Jordan in Israel fließt 251 Kilometer durchs Heilige Land, durchfließt dabei den See Genezareth und mündet im Toten Meer. Im Alten sowie im Neuen Testament der Bibel ist der Jordan Teil bedeutender Ereignisse. Eine Übersicht und fünf Sehenswürdigkeiten.

Der Jordan in Israel bildet heute an fast allen Stellen die Grenze zwischen Israel und Jordanien. Aus den drei Quellflüssen Hasbani, Dan und Banyas bildet sich der Jordan und ist mit seinen Wassermassen die wichtigste Süßwasserquelle für Israel und Jordanien. Das Wasser des Jordans wird hauptsächlich zur Trinkwasserversorgung und für die Landwirtschaft genutzt.

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Religiöse Bedeutung des Jordans in Israel

Im Alten Testament wird der Jordan als der Fluss genannt, den die Israeliten nach ihrer 40-jährigen Wüstenwanderung unter der Führung Josuas überquerten (Jos. 3).

Im Neuen Testament wird darüber berichtet, wie sich Jesus von Johannes dem Täufer im Jordan taufen ließ. Wegen dieser Überlieferung kommen heute noch jährlich mehr als 500.000 Christen zur Taufstelle Yardenit am Jordan. Sei es als Pilger oder um sich (erneut) taufen zu lassen. Denn auch wenn es noch nicht bewiesen wurde, gilt die Taufstelle Yardenit für viele als der Ort, an dem Johannes Jesus taufte.

Jordanwasser wird außerdem weltweit für Taufen genutzt.


Fünf Sehenswürdigkeiten in der Nähe des Jordans in Israel

1.Hula-Naturreservat

Das Naturreservat ist bekannt für die rund 100.000 europäischen Kraniche, die dort auf dem Weg in den Sudan und nach Äthiopien Rast machen.

Im Reservat liegen ein großer See und ein Sumpf, die über 200 verschiedenen Vogelarten und anderen Tieren ein Zuhause geben. Der Park bietet Besuchern auch einen botanischen Garten, in dem (seltene) Wasser- und Sumpfpflanzen wachsen, außerdem gibt es Vogelbeobachtungsanlagen, die größte Wasserbüffelherde Israels und eine Herde Mesopotamische Damhirsche. Diese Tiere stehen auf der Roten Liste der IUCN, der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur, und sind nur noch in Israel und im Iran heimisch.

2. See Genezareth

Der See Genezareth spielt eine bedeutende Rolle in der Bibel: Dort hielt Jesus die Bergpredigt, vermehrte Brot und Fische. Der See Genezareth ist außerdem der am tiefsten gelegene Süßwassersee der Welt. Der im Norden Israels gelegene See liegt nämlich 210 Meter unterhalb des Meeresspiegels und hat viele schöne Strände und Wanderwege in der Umgebung zu bieten. Mit rund 20 Kilometern Länge und 12 Kilometern Breite wirkt der See Genezareth fast wie ein kleines Meer.

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3. Taufstelle Yardenit

Die Taufstelle soll sich an dem Ort befinden, an dem schon Jesus einst getauft wurde.

4. Bet Shean

Besucher finden hier die antiken Ruinen einer Stadt, die schon zur Zeit König Sauls bewohnt war. Im Lauf der Geschichte lebten dort griechische Siedler, Römer, Araber und die Kreuzritter. All die verschiedenen Bewohner der Stadt hinterließen ihren ganz eigenen kulturellen und baulichen Fußabdruck, der die einstige Stadt heute zu einem interessanten Ausflugsziel macht.

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5. Totes Meer

In normalen Meeren beträgt der Salzgehalt etwa drei Prozent. Das Tote Meer hingegen hat über 30 Prozent Salzgehalt zu bieten. Schwimmen ist hier deshalb praktisch unmöglich, weil die Beine durch den extrem hohen Auftrieb im Wasser zum Vorwärtskommen nicht wirklich eingesetzt werden können. Man treibt eher gemütlich wie ein Korken an der Oberfläche. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass das mineralhaltige Wasser tatsächlich eine sehr heilende Wirkung hat.

Diese heilende Wirkung des Wassers war schon zu biblischen Zeiten bekannt. Bereits antike Herrscher pilgerten zu Badekuren ans Tote Meer.

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