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Naturwunder Totes Meer
Das Tote Meer hat eine überaus heilende Wirkung – bereits antike Herrscher pilgerten hierher zu Badekuren.

Das Tote Meer und der Baum

Das Tote Meer lässt kein Leben zu? Dennoch wächst ein kleiner Baum trotzig und einsam auf einer kleinen Insel aus Salz. Seine Geschichte – und wo man das Bäumchen findet.

Das Tote Meer hat einen heimlichen Star: Ein kleiner Baum auf einer Salzinsel sorgt hier für Begeisterung und Verwunderung gleichermaßen. Der kleine Baum, der da mitten im Toten Meer tapfer der lebensfeindlichen Umwelt trotzt, sieht nicht besonders gesund aus. Doch dass er überhaupt existiert und Zeichen von Leben zeigt, sorgt für wilde Spekulationen und Verschwörungstheorien bei den Touristen aus aller Welt. Die Menschen fragen sich, ob das Tote Meer nicht vielleicht doch Pflanzenwachstum möglich macht.

Die Antwort ist: Nein. Das Tote Meer hat zwar eine überaus heilende Wirkung – bereits antike Herrscher pilgerten hierher zu Badekuren. Doch pflanzliches oder tierisches Leben kann hier tatsächlich nicht entstehen.

Wie also kommt der Baum auf die Salzinsel im Toten Meer? Anwohner erzählen, dass ein örtlicher Rettungsschwimmer den Baum gepflanzt hat und sich seither hingebungsvoll um ihn kümmert. Täglich paddelt er auf die Insel, um seinen Schützling mit Nährstoffen zu versorgen. Er nennt sein Werk „Toter Baum im Meer des Lebens“. Dabei ist das Leben hier weiterhin sehr überschaubar. Abgesehen von mysteriösen roten Bakterien in 200 Meter Tiefe ist das tapfere Bäumchen der einzige lebendige Bewohner, den das Tote Meer zu bieten hat.

Wo findet man den Meer-Baum?

Der Baum befindet sich bei Neve Zohar. Das Leonardo Plaza ist das nächstgelegene Hotel. Der Baum wird sichtbar, sobald man den Pier betritt.

Es ist allerdings nicht ratsam, zum Baum hinüberzuschwimmen. Das Tote Meer hat einen so hohen Salzgehalt, dass bereits ein versehentlicher Schluck reicht, sich die Atemwege zu verätzen. Das Risiko, während der Schwimm-Tour Wasser zu schlucken oder einen Spritzer ins Auge zu bekommen, ist groß und kann tödlich enden.

Schwimmen im Toten Meer
Das Schwimmen ist im Toten Meer eine echte sportliche Herausforderung.

Schwimmen im Toten Meer 

Die Entfernung vom Ufer zum Baum wirkt zwar nicht groß, doch das Tote Meer bietet für Schwimmer einige Tücken. Das Schwimmen ist im Toten Meer eine echte sportliche Herausforderung, weil die Beine durch den extrem hohen Auftrieb im Wasser nicht wirklich eingesetzt werden können. Außerdem ist es schwierig, die Balance zu halten.

Fünf Tipps, wenn Sie die Tour zum Toten-Meer-Baum doch wagen möchten: 

  • Planen Sie auch als guter Schwimmer mindestens 20 Minuten für den Hinweg und 20 Minuten für den Rückweg ein. 
  • Sorgen Sie mit wasserfestem Sonnenschutz für die Haut vor, die auch unter Wasser einen Sonnenbrand bekommen kann. 
  • Tragen Sie eine Kopfbedeckung. 
  • Nehmen Sie eine Flasche mit frischem Trinkwasser mit für unterwegs. 
  • Vermeiden Sie beim Schwimmen jede schnelle Bewegung, damit das Wasser nicht spritzt!

Die Salzverkrustungen an der Insel sind sehr scharfkantig, deshalb empfehlen wir Badeschuhe. Für Kinder ist die Schwimmtour zum Meerbaum natürlich absolut tabu!

Sehenswürdigkeiten am Toten Meer

Israel-Kenner wissen: Das Tote Meer hat in unmittelbarer Nähe auch sehr spannende historische Ausflugsziele zu bieten, die Festung Masada beispielsweise und die Fundorte der berühmten Qumran-Schriftrollen. Kontaktieren Sie uns, wir stellen gerne für Sie oder Ihre Gemeinde eine optimal passende Reise zusammen. 

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