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Die unterirdischen Kreuzritterhallen in Akko
Die unterirdischen Kreuzritterhallen in Akko unserer Israel-Runreise besichtigen.

Kreuzzug ins Heilige Land – sogar Kinder schlossen sich an

Siebenmal zogen Kreuzfahrer aus, um das Heilige Land von „Ungläubigen“ zu befreien. Die meisten bekamen Jerusalem aber nie zu sehen. Nur ein Kreuzzug gelang wirklich, ein zweiter Kreuzzug war ein Teilerfolg.

Der Islam weitete sich immer weiter aus und der Papst verlor langsam, aber stetig an Macht. Außerdem erschwerten die Seldschuken, ein türkischer Volksstamm, christlichen Pilgern den Weg nach Jerusalem. Angesichts dieser Entwicklung rief Papst Urban II im Jahr 1095 zum ersten Kreuzzug nach Jerusalem auf, um die Heilige Stadt unter christliche Herrschaft zu bringen.

Der erste Kreuzzug – 1095 bis 1099 nach Christus

Getrieben von religiösem Wahn, Gier und Perspektivlosigkeit machte sich eine Gruppe unorganisiert und schlecht vorbereitet auf in den „Heiligen Krieg“. Sie schaffte es nicht nach Jerusalem und wurde 1096 von den Seldschuken geschlagen. 

Eine zweite, gut organisierte und besser vorbereitete Truppe aus französischen, lothringischen und normannischen Soldaten versuchte es im selben Jahr nochmals. Dieser Truppe gelang es drei Jahre später tatsächlich, Jerusalem zu erobern – und die muslimischen und jüdischen Bewohner der Stadt grausam niederzumetzeln. Nicht nur gegnerische Soldaten wurden Opfer des Massakers im Jahr 1099, sondern auch wehrlose Frauen, Kinder und Alte. Ein Jahr später riefen die christlichen Eroberer das „Königreich Jerusalem“ aus. Auch die Städte Antiochia, Tripolis und Edessa fielen und wurden zu Kreuzfahrerstaaten ernannt.

Kreuzzug – Kreuzritter in Jerusalem

1144 nach Christus wird Edessa wieder muslimisch, 1187 Jerusalem. Von 1147 bis 1270 fanden deshalb fünf weitere Kreuzzüge statt, die aber allesamt scheiterten. Die meisten Kreuzfahrer schafften es nicht einmal bis ins Heilige Land. Und das, obwohl an einem Kreuzzug sogar Richard Löwenherz aus England, König Phillip II von Frankreich und Kaiser Friedrich Barbossa dabei waren. Letzterer ertrank übrigens auf dem Weg nach Jerusalem. 

Kreuzfahrerburg Montfort in Galiläa – Isarel Reisetipps
Montfort ist eine ehemalige Kreuzfahrerburg, die an den Ufern des Baches Keziv in Galiläa im Norden Israels liegt.

Der Kinderkreuzzug 1212

Ein verlorener Kreuzzug unterschied sich jedoch von den anderen: Man schrieb das Jahr 1212 nach Christus, als tausende Kinder und Jugendliche sich dazu berufen fühlten, unbewaffnet Jerusalem zurückzuerobern. Die Kinder, Jugendliche und wenige begleitende Erwachsene kamen allerdings ebenfalls nie im Heiligen Land an. Sie wurden schon zuvor gefangengenommen und als Sklaven verkauft. Dieser Kreuzzug ging als „Kinderkreuzzug“ in die Geschichte ein.

 

Kreuzzug Jerusalem

Erst der fünfte Kreuzzug wurde ein Teilerfolg: Der römisch-deutsche Kaiser Friedrich II handelte 1229 aus, dass Jerusalem, Betlehem und Nazareth für zehn Jahre unter christliche Herrschaft fallen sollten. Dann rief er sich selbst zum König von Jerusalem aus.

1244 endete seine Herrschaft. Die zehn Jahre waren vorüber und mit Jerusalem fielen auch alle anderen Kreuzfahrerstaaten wieder zurück unter muslimische Kontrolle.

Die Zeit der Kreuzzüge war vorbei. Doch ihr Spuren prägen bis heute das Land.

Unser Reisetipp: Besichtigen Sie die sehr sehenswerten, teils unterirdischen Kreuzritterhallen in Akko im Rahmen unserer neuntägigen „Höhepunkte Israels“- Reise.

Mehr Ausflugstipps und Reisen nach Israel, Jordanien und in andere spannende Länder finden Sie auf unserer Homepage unter www.diesenhaus.de oder kontaktieren Sie uns einfach persönlich für ein individuelles Reiseangebot. Wir beraten Sie gerne.

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