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Purim: Ein Fest der Freude

Gutes Essen, ausgelassene Stimmung, bunte Verkleidungen und Gelächter. Purim ist ein Fest der Freude über die Errettung vor der Ermordung und den Sieg über Feinde.

Besonders in Jerusalem wird Purim groß gefeiert mit bunten Umzügen durch die Stadt. Kein Wunder also, das Purim auch der „jüdische Fasching“ genannt wird!


Purim: Was und warum wird gefeiert?

Es ist das 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Die Juden leben in der Diaspora in Persien. Mordechai, ein Jude aus dem Stamm Benjamin und Onkel der Königin Esther, weigert sich, vor Haman, einem Minister des Königs, niederzuknien. Haman beschließt, sich dafür an allen Juden im persischen Reich zu  rächen. Er bringt den König dazu, ein Dekret zu erlassen, nach dem an einem bestimmten Tag alle Juden im Reich ermordet und ihre Besitztümer geplündert werden sollen. Den Tag des Massakers bestimmt Haman per Los („Pur“). Für Mordechai lässt er einen Galgen errichten.

Mordechai bittet Esther, bei dem König für das jüdische Volk zu bitten. Doch ungerufen vor dem König zu erscheinen, wird mit dem Tod bestraft, es sei denn, der König ist gnädig. Esther lässt durch ihren Onkel das jüdische Volk zum Fasten aufrufen, bevor sie sich vor den König wagt. Der König ist ihr gnädig und sie bittet darum, dass Haman und der König zu einem Mahl zu ihr kommen. Bei diesem lädt sie den König und Haman ein weiteres Mal zu einem Essen ein, bei dem sie schließlich ihre jüdische Identität enthüllt und um ihr Leben und das ihres Volkes bittet.

Der König erfüllt ihre Bitte und es wird ein neues Dekret erlassen. Er erlaubt den Juden, sich gegen ihre Angreifer ungestraft zu wehren. Haman lässt er an seinem eigenen Galgen aufhängen.

Der Tag von Hamans Dekret war der 13. Adar. Die Kämpfe enden am 14. Adar mit Freudenfesten. Bis auf die ummauerte Stadt Schuschan, in der zwei Tage lang gekämpft wird. Deshalb wird Purim traditionell in Städten mit Mauern am 15. Adar und in anderen Städten am 14. Adar gefeiert.

Purim Feierlichkeiten und Traditionen

Am Tag vor Purim wird gefastet, wie einst Esther fastete. Purim selbst ist ein Freudentag, an dem es verboten ist, zu fasten und Trauerreden zu halten. In der Synagoge wird das Buch Esther gelesen und bei jeder Erwähnung des Namens „Haman“ Lärm gemacht: Mit Füßen, Händen, Ratschen und Rasseln. Es wird sich verkleidet und Kinder spielen oft die Esthergeschichte nach. Große Festessen werden veranstaltet und auch am Alkohol wird an Purim nicht gespart. Ein Rausch an Purim ist nicht nur nicht verboten, sondern explizit erwünscht. Traditionell werden an Purim „Hamantaschen“ serviert, ein  süßes, dreieckiges Gebäck gefüllt mit Mohn oder Pflaumenmus.

Außerdem soll man an Purim Freunden Essen schenken und Armen Geldgeschenke machen.


Purim 2024

2024 wird Purim vom 23. März bis zum 24. März gefeiert.
 

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