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Enge Gassen, weites Licht und der Atlantik am Horizont – so zeigt sich Portugal
Enge Gassen, weites Licht und der Atlantik am Horizont – so zeigt sich Portugal
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Reisekalender

Portugal – Im Licht des Südens, am Rand des Meeres

Es gibt Länder, die man bereist, und es gibt Länder, die man fühlt. Portugal ist zweifellos Letzteres. Wenn die Morgensonne die goldgelben Kalksteinfassaden von Lissabon in ein warmes Licht taucht und der melancholische Klang des Fado durch die engen Gassen der Alfama weht, beginnt ein Zauber, dem man sich schwer entziehen kann.

Portugal ist das Land der Entdecker – und genau diesen Geist atmen unsere Rundreisen. Zwischen den schroffen Granitfelsen im Norden rund um die Handelsstadt Porto und den tiefblauen Atlantikwellen an der Algarve erwartet Sie ein Mosaik aus Erlebnissen. Hier treffen jahrtausendealte Geschichte und moderne Lebensfreude aufeinander: In den ehrwürdigen Mauern der Universität von Coimbra, in den duftenden Weinbergen des Douro-Tals oder beim Blick von den mächtigen Klippen des Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands.

Unsere Portugal-Highlights auf einen Blick

  • UNESCO-Welterbe & Geschichte: Von den mittelalterlichen Gassen in Guimarães und Óbidos über die traditionsreiche Universitätsstadt Coimbra bis hin zu den königlichen Residenzen in Sintra und der historischen Altstadt von Évora.

  • Portugals große Städte: Entdecken Sie Porto mit seinen Portweinkellereien am Douro und die lebendige Hauptstadt Lissabon mit ihren historischen Vierteln, Aussichtspunkten und Monumenten der Entdeckerzeit.
     
  • Kultur & Tradition: Fado-Klänge, Folkloreabende, jahrhundertealte Handwerkskunst und kulinarische Spezialitäten wie Portwein, Vinho Verde oder die süßen „Ovos Moles“.
     
  • Landschaftliche Kontraste: Von den grünen Hügeln des Nordens über die weiten Ebenen des Alentejo bis zu den goldenen Küsten der Algarve und den Kanälen von Aveiro.
     
  • Besondere Erlebnisse: Fahrt im Moliceiro-Boot durch Aveiro, Portweinverkostung in jahrhundertealten Kellern, Spaziergänge durch vollständig ummauerte Altstädte und Ausblicke von hoch gelegenen Burganlagen über Dächer, Flüsse und Küstenlinien.

Portugal Rundreisen

  • garantierte Durchführung, keine Mindestteilnehmerzahl
  • deutschsprechende Reiseleitung
  • Rundreise von Lissabon über das Alentejo bis ...
8 Tage
ab 1629 €
pro Person
27.05.2026 - 03.06.2026
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  • deutschsprechende Reiseleitung
  • kompakte und attraktive Kombination zweier ...
8 Tage
ab 1010 €
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30.05.2026 - 06.06.2026
  • garantierte Durchführung, keine Mindestteilnehmerzahl
  • deutschsprechende Reiseleitung
  • umfassende Route von der portugiesischen ...
8 Tage
ab 1549 €
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07.06.2026 - 14.06.2026
  • garantierte Durchführung, keine Mindestteilnehmerzahl
  • deutschsprechende Reiseleitung
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8 Tage
ab 1395 €
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02.09.2026 - 09.09.2026
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Portugal Rundreise Tipps – was sollte man in Portugal sehen?

LISSABON – ZWISCHEN ALTEN VIERTELN UND MODERNER METROPOLE

In den steilen Gassen der Alfama zeigt sich Lissabon von seiner ursprünglichsten Seite. Sie ist kein Museum, sondern ein lebendiges Labyrinth, in dem die Wäsche über den Köpfen der Passanten im Seewind flattert. Von den Aussichtspunkten, den Miradouros, öffnet sich der Blick über Terrakotta-Dächer bis hin zum Tejo, der hier in den Atlantik mündet.

Entscheidend für das Verständnis Lissabons ist das Erbe der Entdecker. Im Stadtteil Belém bewahrt das Hieronymus-Kloster den Glanz des goldenen Zeitalters. Einen deutlichen Kontrast dazu bildet der Parque das Nações. Das Areal der Expo '98 markiert Lissabons Aufbruch in die Moderne. Das einstige Industriegebiet am Tejo-Ufer hat sich in ein visionäres Stadtviertel verwandelt, dessen kühne Beton- und Glasbauten zeigen, wie sich die Stadt in den letzten Jahrzehnten neu erfunden hat, ohne ihre maritime Seele zu verlieren.

PORTO – GRANIT, GOLD UND DER GEIST DES DOURO

Porto ist eine Stadt mit eigenem Charakter, geprägt vom Douro und einer langen Tradition aus Handel und Handwerk. Granitfassaden, steile Hänge und der berühmte Portwein gehören ebenso zum Stadtbild wie das Leben am Fluss, das sich bis heute in den Vierteln zeigt.

Das Herz der Stadt schlägt in der Ribeira: Ein Labyrinth aus engen Gassen und bunt leuchtenden Häusern, die sich dicht an die steilen Uferhänge drängen.Über den Douro führt die markante Brücke Dom Luís I., die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet. Dort befinden sich die historischen Portweinkeller, in denen der Wein seit Generationen reift und verkostet wird. Neben der historischen Seite zeigt sich Porto heute auch modern und lebendig. Kleine Restaurants, Bars und kreative Viertel haben sich in den letzten Jahren entwickelt. Es ist dieses Nebeneinander von Geschichte und Gegenwart, das Porto so spürbar und echt macht.

ÉVORA – DIE ZEITLOSIGKEIT DES ALENTEJO

Wer von Lissabon aus ins Landesinnere fährt, merkt schnell, wie sich der Rhythmus ändert. In Évora angekommen, schaltet die Welt endgültig einen Gang zurück. Die Stadt ist kein Ort für Eilige; sie ist ein steinernes Gedächtnis unter der brennenden Sonne des Alentejo, umschlossen von einer Stadtmauer, die alles Hektische draußen hält. 

Was Évora so besonders macht, ist das völlig selbstverständliche Nebeneinander der Epochen. Man spaziert an den stolzen Säulen eines römischen Tempels vorbei, biegt einmal ab und steht vor einer massiven gotischen Kathedrale. Dazwischen liegt alles dicht beieinander – kleine Plätze, weiß getünchte Häuser, schmale Gassen.

Einer der bekanntesten Orte ist die Capela dos Ossos, eine Kapelle, deren Innenwände mit Knochen ausgekleidet sind. Es ist ein kurioser, fast schon nüchterner Ort, der einen daran erinnert, wie vergänglich alles ist – ein sehr direkter, ehrlicher Umgang mit der Geschichte, der typisch für das Alentejo ist. Évora ist die perfekte Basis, um die Seele dieser Region zu verstehen: Das gute, schwere Essen, die Weite der Korkeichenwälder und die Gewissheit, dass die besten Dinge eben Zeit brauchen.

DIE AZULEJOS – ARCHITEKTUR ALS BILDERBUCH

Überall in Portugal begegnet man den Azulejos, den handbemalten Keramikfliesen, die weit mehr als nur Dekoration sind. Ursprünglich ein Erbe der Mauren, entwickelten sie sich zu einem Medium für monumentale Geschichtsschreibung. In Bahnhöfen wie São Bento in Porto erzählen tausende blau-weiße Kacheln von historischen Schlachten und dem ländlichen Leben, während sie gleichzeitig die Fassaden vor der salzigen Atlantikluft schützen.

ALBUFEIRA – DAS WEISSE DORF AM RANDE DES OZEANS

Albufeira ist die pure Algarve. Wer hierher kommt, sucht keine einsame Insel, sondern das volle Leben. Das Besondere ist der Aufbau: Die Stadt klebt an den Felsen, und statt einer Promenade führen Tunnel und Fahrstühle direkt aus den Gassen in den Sand. Oben trinkt man Espresso, zwei Minuten später steht man am Praia do Peneco im Atlantik.

Die Altstadt ist ein Labyrinth aus weißen Wänden und steilen Wegen. Klar, es ist touristisch, aber eben auch sehr praktisch. Es gibt den Kontrast zwischen der modernen Marina und dem alten Fischerkern, wo der gegrillte Fisch noch genau so schmeckt wie vor zwanzig Jahren.

Es ist kein Ort für Stille, sondern für Leute, die kurze Wege wollen. Tagsüber die ockerfarbenen Klippen und das Meer, abends die Dynamik einer Stadt, die nie wirklich schläft. Albufeira ist unkompliziert, direkt und genau der richtige Kontrast zur Ruhe im Hinterland.

AVEIRO – SALZ, ZUCKER UND SCHRÄGE BOOTE

Aveiro ist keine Kopie von Venedig, auch wenn das Marketing das gerne behauptet. Die Stadt ist flacher, windiger und riecht nach Salz. Das Leben findet an den Kanälen statt, auf denen die Moliceiros schwimmen – Boote, die früher für die harte Arbeit der Tang-Ernte gebaut wurden.

Was Aveiro wirklich ausmacht, ist die Textur. Es gibt hier keinen schweren Barock, sondern viel Licht, Jugendstil-Fassaden und überall diese glänzenden Fliesen, die das Licht der Lagune reflektieren. Und dann ist da der Zucker: Man kommt an den Ovos Moles nicht vorbei – einer süßen Masse aus Eigelb und Zucker in hauchdünnen Oblaten, die hier an jeder Ecke verkauft wird und zum Stadtbild gehört wie das Wasser.

Wer ein paar Minuten weiter fährt, landet in Costa Nova. Dort stehen keine Schlösser, sondern gestreifte Holzhütten. Früher einfache Schuppen für die Netze, heute das wohl meistfotografierte Motiv der Region. Aveiro ist unaufgeregt, ein bisschen eigenwillig und der Beweis, dass Portugal auch ohne steile Hügel und massiven Granit auskommt. Es ist eine Stadt der weiten Horizonte und der kurzen Wege zum Atlantik.

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was gibt's zu sehen?

Óbidos – eine Festung in Weiß

Die Stadt wird komplett von einer massiven, begehbaren Ringmauer umschlossen. Enge Treppen führen hinauf zur Burg, und die Gassen sind so schmal, dass sie kaum Platz für mehr als zwei Fußgänger lassen.(d)

Azulejos – mehr als nur Deko

Azulejos sind Portugals zweite Haut: Die Keramikkacheln schützen die Häuser vor dem Atlantikwind und verwandeln ganze Straßenzüge in eine begehbare Galerie. (d)

Traditionelle Boote in Aveiro

Auf den Kanälen ziehen die Moliceiros die Blicke auf sich – flache, bunt bemalte Boote, die früher als schwer beladene Arbeitstiere für die Tang-Ernte dienten und heute mit ihren handgemalten, oft humorvollen Motiven das Wahrzeichen der Stadt sind. (d)

Albufeira

Eine Stadt, die das Meer durch Tunnel und Aufzüge buchstäblich in den Alltag integriert.(d)

Vila Nova de Gaia

In den massiven Lagerhäusern am Flussufer atmet seit Jahrhunderten der Portwein. (d)